Wieder Mentaltraining

In den 90er Jahren habe ich einen Patienten betreut, der von Beruf Industriefotograph war. Er hatte sich darauf spezialisiert, alte teils verfallene Industrieanlagen zu fotografieren. Er kam mit einer sehr schweren Krankheit zu mir.
Bald kam in der Tiefenentspannung heraus, dass seine Fotos ihn schwer belasteten.
Kaputte im Verfall befindliche Anlagen.
Er stellte seine Arbeit um und begann sofort, schöne Momente und Bilder der freien unberührten Natur zu machen.
Sein Krankheitsbild wandelte sich innerhalb von neun Monaten, und er lebt und wirkt noch heute.

Wir alle haben schon einmal auf dem Hamburger Michel – oder einem anderen hohen Bauwerk – gestanden und nach unten geschaut. Erst reagieren wir mit einem leichten Schwindel und Angst. Dann aber wird die Tiefe uns vertraut, und es scheint uns förmlich nach unten zu ziehen. Umgekehrt: Schauen wir nach oben sind zuerst die Wolken und der Himmel weit entfernt. Doch dann scheinen sie auf uns zu zukommen.
Dort wo wir hinschauen dort zieht es uns also hin!
Dort wo unsere Gedanken und Gefühle sind, bilden wir langsam eine Information – also formatieren das Innere und programmieren unser Sein.
Wir alle – und gerade jene von uns die den ganzen Tag mit kranken Menschen arbeiten – sollten es uns zur Angewohnheit machen, immer wieder unseren Blick, unser Innerstes auf das Schöne und Gute auszurichten. Unsere Seele zu erheben.

Für alle, die bei mir schon einmal im Dorn II waren: die Eigenschwingung gemäß Bovis erhöhen.

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