Die Adventszeit ist gekommen, und wir haben das erste Licht angezündet. Ein Licht im Außen, das uns wieder einmal an das Licht in uns selbst erinnern soll. In den kommenden Wochen werden wir weitere Lichter anzünden.

 

Das Licht in uns

… fordert das bewusste Sein in der Gegenwart und die innere Ausrichtung auf die Zukunft.

Schauen wir ständig zurück, womöglich mit dem Grundgedanken ‚früher war alles besser‘, können wir das Licht der Gegenwart nicht wirklich sehen, unsere eigene Kraft nicht wirklich entfalten.

Dabei deutet die erste Kerze doch schon auf die Geburt, den Neubeginn und seine Kraft hin.

 

Die körperliche Aufrichtung

… bedingt immer auch eine innere Aufrichtung. Machen wir uns innerlich kleiner als wir sind, verweigern wir uns vielleicht noch dem eigenen Wachstumsmöglichkeiten und der eigenen Kraft, kann der Körper – der dem Geiste folgt – sich nicht wirklich aufrichten.

Richte dich innerlich auf. Schaue einmal was alles in Deinem Leben schon gut war, dich getragen hat und empfinde dafür echte Dankbarkeit

 

Dankbarkeit ist das Tor der Gnade,

… durch das wir schreiten können, um uns vom Ballast der Vergangenheit zu befreien.

Nutze diese Dankbarkeit, um bedingungslos in die Gegenwart zu kommen und dich weiter tragen zu lassen. Du kannst jeden Moment des Tages nutzen und dich darin üben.

Wäre das Wort 'Danke' das einzige Gebet, das du je sprichst, so würde es genügen.

Meister Eckhart

Denn Dankbarkeit lässt Größe entstehen, richtet auf und entfacht dein innerstes Licht

Ich wünsche dir eine lichtvolle Adventszeit.

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