Bewusst eine gewisse Zeit auf die Bildung der eigenen Meinung verzichten.
In der heutigen Zeit hören wir zwei Worte, und bereits nach 15 Sekunden läuft unser Gedankenapparat. Eine (vor)-schnelle Meinung oder gar Beurteilung über das Gehörte wird gefällt.
Schnell liegen wir damit daneben, verfangen uns in der eigenen Projektion und im Hamsterrad und Schwitzkasten der eigenen Problematiken.

Wenn wir denken, sind wir nicht in der Lage wirklich zu zuhören und schon gar nicht, die Situation unseres Gesprächspartners zu erfassen.
Verzichten wir doch einfach auf die vorschnell gefasste Meinung. Üben wir uns im Meinungsfasten.
Lassen wir unsere Gedanken einen Moment ruhen und hören wirklich hin.
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Auf Kommentare wie:

    • weiß ich auch
    • hab ich auch
    • kenne ich auch
    • ist doch klar
    • das ist mir auch so ergangen
    • Du solltest …

achten wir einmal bewusst und verzichten auf diese – oft unbewusste – Art der Selbstdarstellung und Profilierung.

Stattdessen können wir mit beiden Ohren hören und den anderen mit seinen Gefühlen, mit dem Herzen wahrnehmen und bei ihm sein.
Durch Meinungfasten lassen wir die Projektion hinter uns und beginnen einen Schritt in ein erweitertes Bewusstsein.